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BonesAndRawFood
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ich möchte
Euch hier eine Fütterungsart näher bringen, nämlich BARF oder auf
Deutsch: Diese Seite spiegelt
meine eigenen Erfahrungen mit der Rohfleischfütterung wieder
und ist keine allgemeingültige Anleitung.
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Wie
die Idee zu dieser Fütterungsart entstand:
An diesem Tag beschloss ich die Ernährung meines Hundes umzustellen. Ich bekam einen Schnellkurs am Telefon, las mich im Internet ein und eilte davon, um Fleisch zu besorgen. Anfangs war die Fütterung schon kompliziert. Wieviel Fleisch? Welches Gemüse? Wo ist die Küchenwaage? Was für Flocken? Welches Öl? Mache ich das alles richtig? Fehlt was....??? Maya fraß mit Begeisterung
und das erste Mal war immer der Napf leer. Maya lebt bis heute beschwerdefrei, OHNE Medikamente. Das alles hat mich von der Rohfleischfütterung restlos überzeugt. Auch Benji, der seit Januar 06 bei uns lebt, bekommt BARF und es ist wieder erstaunlich, denn sein Fell begann sich nach kurzer Zeit schon zu verändern: aus einem strohig stumpfen Haarkleid wurde ein weiches, flauschig glänzendes Fell. Und er hat zwischenzeitlich kauen gelernt - für ihn eine fremde Welt, die er jetzt sichtlich genießt.
Juli 06/Diese Fotos erhielt ich mit
freundlicher Genehmigung von den
Rukopf-Collies
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Canis
: Gattung Hund/Wolf. Ein Karnivor = Fleischfressend
Alleine schon vom Aufbau des Gebisses und des Verdauungstraktes ist der Hund ein Karnivor und rohes Fleisch ist das ideale Futter. Ich möchte hier nicht auf die Vor- und Nachteile von Dosen- oder Trockenfutter eingehen, über die Bequemlichkeit der modernen Fütterungsarten brauchen wir hier nicht zu reden: Dose auf, Fertig! Aber schmeckt das auch?? Ich möchte Euch hier die Vorteile von BARF aufzählen, die der Hund hat:
Rohfleischfütterung ist KEIN Kochen!! Mit ein wenig Organisationstalent und Routine dauert das Zubereiten einer Hundemahlzeit auch nicht länger als das Öffnen einer Dose. Das Fleisch und die Beigaben werden grundsätzlich roh verfüttert; nur in wenigen Ausnahmen wird das Fleisch gekocht (z.B. Schweinefleisch)
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Was
und wie
2(-3) % der Körpergewichtes des Hundes dient als Anhalt für die Futtermenge pro Tag. Das ist bei einem 20 Kilo Hund 400g bis max. 600 g Futter pro Tag. Das wird aufgeteilt in 1-2 Mahlzeiten, je nach Bedarf und Aktivität des Hundes, wobei wohl eher die untere Grenze ausschlaggebend ist. 3% sind eher etwas für "körperlich arbeitende" Hunde, die viel Energie verbrauchen. Bei mir hat sich die einmalige
Fütterung abends bewährt. So fühlen sich meine Hunde am Wohlsten. In den 7 Wochentagen gibt es bei uns 4 Tage Fleisch-Gemüse-Mahlzeiten, 2 Tage reine Gemüse-Flocken-Mahlzeiten und einen Knochen-Tag. Wobei ich die Gemüse-Flocken-Tage und die Knochen-Tage auch variiere. Fastentage gibt es bei uns nicht.
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Folgende
Fleischsorten
Rindfleisch
(gewolft
oder grob gehackt)
Innerein vom Rind: Leber, Herz, Lunge, Nieren, Schlund und Kehlkopf. Ganz beliebt ist grüner Pansen und Blättermagen!! Wild alles vom Reh oder Hasen. Beliebt sind Kaninchenköpfe, ganze Hasenbeine mit Fell, Rehbeine mit Fell und Klauen zum Benagen Geflügel
Pferdefleisch verfüttere ich weniger, da unsere Tochter ein Pferdenarr ist und sonst der Haussegen schief hängt. Pferdefleisch ist auch relativ teuer. Lamm/Schaf verfüttere ich nur gemischt mit anderem Fleisch oder Lammpansen, Schafsmagen oder Lammherzen werden gern gefressen. Fisch
in der Regel wird
der ganze Fisch verfüttert
Schweinefleisch
Knochen
von allen
Fleischsorten. Zum benagen z.B. Rinderbeinscheiben, Putenhälse,
Rinderknochen (z.B. Rippen oder Wirbelsäule), Schweinefüße (NUR
gekocht), Hünchenknochen oder ganze Hühner, Knorpelstücke
wie Schlund und Kehlkopf...
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Gemüse und Obst, das man untermischen kann: Obst und Gemüse muß fein geschnitten, zerquetscht oder noch besser gehäckselt/püriert werden. Der Hund ist aufgrund seines Verdauungssystemes nicht in der Lage die pflanzliche Zelle aufzuspalten und kann so die wichtigen Bestandteile und Vitamine der Pflanze nicht aufnehmen. In der Natur (beim Wolf) geschieht die Aufnahme der wichtigen pflanzlichen Elemente über das Beutetier. Der Wolf frisst den anverdauten Mageninhalt des Beutetieres mit und nimmt so die pflanzlichen Anteile verwertbar auf. Dies simulieren wir, indem wir die Zellwände der Pflanze durch zerquetschen zerstören. Fast alles
Gemüse Besuche doch auch meine Kräuterseite !! Obst,
Obst, das ich verfüttere: geriebener Apfel, Banane, Birne (bedingt, denn die bläht gerne), ab und zu Orange oder Pfirsich, Aprikose, Kiwi, Ananas und Beerenfrüchte wie Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Pflaumen uvm.
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Zusätze sind z.B.
An Mineralien gebe ich ab und an Schindeles Mineralien. Das ist ein Gesteinsmehl, das so ziemlich alles enthält, was der Körper benötigt. Ich füttere das aber nicht regelmässig zu, sondern nur ab und an und nur in geringen Mengen.
Des weiteren kann man div.
Milchprodukte wie Kefir, Buttermilch, Hüttenkäse, Joghurt und Quark
zugeben (Maya steht auf Mozarella) oder ein ganzes Ei mit Schale verfüttern.
Flocken zum Futter: gebe ich vor allem Puffreis oder gekochten Vollkornreis zu. Manchmal auch gekochte Kartoffeln. Nudeln gibt es öfters für Benji, der liebt diese - Maya weniger, die mag sie nicht. Haferflocken oder ungesüßtes Müsli oder Cornflakes sind auch eine Alternative - hier gilt aber Vorsicht bei Getreideallergie. Wer getreidefrei (glutenfrei) füttern will kann alternativ Buchweizen, Hirse oder Quinoa zufüttern.
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Die
Umstellungoder wie beginne ich mit dem BARFen ?? das ist wahrscheinlich die Frage, die alle hier Lesenden am meisten interessiert. Es gibt 2 Möglichkeiten umzustellen: entweder man fängt einfach damit an roh zu füttern und lässt das Industriefutter weg oder man schleicht sich langsam aus. Bei Hunden, die gerne und alles fressen ist das sicher kein Problem. Jedoch gibt es auch Hunde, die nicht so einfach umdenken können, wie z.B. unser Benji. Deshalb möchte ich Euch berichten, wie ich es bei Benji geschafft habe, ihn an BARF heranzuführen und ihm das Fressen schmackhaft zu machen.
Als Benji zu uns kam war er 18 Monate alt und hatte bisher kein schönes Leben gehabt. Wir stellten bald fest, dass er als Ernährung nur Dosenfutter kannte, dieses nicht kaute sondern nur in sich hinein sog. Etwas anderes kannte und mochte er nicht. Für mich stellte sich nun eine große Herausforderung: wie bringe ich diesen Hund zum Fressen von rohem Fleisch und vor allem: wie lerne ich ihm das Kauen? Zuerst kauften wir Dosenfutter, damit er nicht aus seinem gewohnten Trott herausgerissen wird. Maya bekam weiter ihr gewohntes rohes Futter. Immer wieder bot ich ihm einen Brocken Fleisch aus der Hand an. Und er nahm ihn zögerlich ins Maul, schaute mich mit großen Augen an, spuckte ihn mir vor die Füße und rannte an den Wassernapf und soff.... Er hat sich tatsächlich das Maul ausgewaschen - so eklig fand er es!! Ich ließ ihn immer wieder Maya's Napf inspizieren, wenn Maya mit Fressen fertig war. Manchmal waren Reste darin, die Benji dann interessiert abschnupperte. Doch er wollte es nicht fressen, weil man es kauen musste und das konnte er nicht. Knochen? Kannte er überhaupt nicht, er wusste gar nicht was er damit anfangen sollte. So schaute er immer wieder Maya neugierig beim Nagen zu. So begann ich das Fleisch zu wolfen (durch den Fleischwolf zu drehen) und mischte es unter das Dosenfutter. Erst 2:1 Teile, dann immer mehr zugunsten von Barf. Ich schlich langsam das Dosenfutter aus, bis nur noch 1 Esslöffel voll über das Futter gestreut wurde. Dann
begann ich größere Brocken beizumischen, die ich ihm auch teilweise
aus der Hand fütterte. Er kannte ja zwischenzeitlich den Geschmack, nur
das Kauen war ihm zuwider. Ich behielt den Fleischbrocken fest in der
Hand und ließ ihn daran kauen, bis er einen Teil davon abgebissen
hatte. Seither ist Dosenfutter bei uns pasé, es gibt nur noch frisches Fleisch und Co -> eben BARF
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| Was
brauche ich, wenn ich mit dem BARFen anfangen möchte?
Was Ihr an Fleisch, Gemüse und Zusätze genau verfüttern könnt lest bitte weiter oben im Text.
Nützliche Helfer, die man haben sollte:
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Wie
füttere ich?
So könnte ein Futterplan für die Woche aussehen: Ich gehe mal von einem Hund mit ca. 20 kg Körpergewicht aus, mit mäßiger Bewegung (das heißt Gassigehen und spielen/üben, mittlerer Energieverbrauch) -> entpricht einer Tagesration von 400 g (2% des Körpergewichtes als Gesamtfuttermenge)
Dies ist kein allgemeingültiger Futterplan, mehr nur ein Anhalt, wie es aussehen könnte. Es kommt natürlich immer auf den Hund an, wie und wieviel er sich bewegt, wie sein Energiebedarf ist. Aber das bekommt man schnell in den ersten Wochen heraus. Mit der Routine wiegt man auch nicht mehr ab, man füttert pi-mal-Daumen - mal mehr, mal weniger, je nachdem wie groß der Hunger ist oder wie aktiv der Hund war. Natürlich bietet die Natur noch viel mehr Möglichkeiten und Varianten als oben im Futterplan angegeben. Man sollte den Futterplan so abwechslungsreich halten wie nur möglich. Auch ein Fastentag pro Woche richtet keinen Schaden an, im Gegenteil, der hilft, den Darm zu reinigen und zu entschlacken. Ebenso wenig schlimm ist es auch, mal einen Tag kein BARF füttern zu können. Sollte man einen Tagesausflug machen oder im Urlaub mal nicht auf frisches Fleisch zugreifen können, so kann der Hund auch durchaus mal Trocken- oder Dosenfutter fressen. Zuhause jedoch, wird er sein frisches Futter wieder zu schätzen wissen ;o) |
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Wichtig
ist, dass man alles bietet, nach und nach, Wenn wir unsere eigene
Ernährung einmal betrachten, so müssen wir doch zugeben, dass wir auch
nicht jeden Tag alles Wichtige zu uns nehmen, oder? So gibt es doch ab und
zu mal Tage, wo wir keinen frischen Salat oder Gemüse essen sondern mal
einen Hamburger und Pommes genießen. Auch an solchen Tagen leiden wir
keinen Mangel, da unser Körper wichtige Vitamine speichern kann. So ist
es auch bei unseren Hunden. Diese haben sogar den Vorteil uns gegenüber,
daß sie wichtige Vitamine, wie z.B. Vitamin C selbst im Darm
synthetisieren können und somit auf eine tägliche Gabe von aussen gar
nicht angewiesen sind. Denn so macht das Leben richtig Spaß!! |
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Eine fleischlose Mahlzeit kann z.B. aus gekochten Suppennudeln mit Kräutern und Erbsen bestehen.
Hier wurden feine Suppennudeln mit etwas
Rindfleisch zusammen gekocht, wobei nur der Abkochsud verwendet wird.
Erbsen und Kräuter werden fein püriert, mit einem EL Öl und etwas
Wasser. Dann untergemischt und Fertig. Wer will kann noch ein Ei oder
etwas Joghurt zugeben. Schaut, wie schön fein hier
das Gemüse verteilt ist.
Eine
Fleischmahlzeit kann so aussehen:
Hier wurden Hühnerhälse gewolft, mit nativem Sesamöl, Puffreis und pürierter frischer Zucchini vermengt.
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Noch mehr Tipps und gute Sachen gibt es unter Rezepte, Tipps & Tricks. |
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Infos zum Schluss... ----------------------------------------->>> dort bestelle ich unser
Futterfleisch:
Empfehlen möchte ich auch
noch die HP von S.Simon
http://www.barfers.de Neugierig geworden??
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(c) by Midget 2006