| Die Reise nach Badunga | |
Anm.d.Red.:
eigentlich ist die Geschichte ja geschwindelt, denn wir waren nicht im
wilden Dschungel, sondern haben nur ein paar Tage am Rhein verbracht, in
Oppenheim am Hundestrand (näheres dazu unter den Reiseberichten) |
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| am letzten Wochenende haben wir uns auf
eine gefährliche Reise gemacht. In den Dschungel nach Badunga. Ein düsteres Inselland, stürmisch, gefährlich, voller Tücken und Gefahren. Harald hat die Route festgelegt und den sichersten Weg für uns gesucht. Das war gar nicht so einfach, denn Badunga ist in keiner Karte verzeichnet. Er musste schon arg nachdenken ![]() |
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Auf der Autobahn kamen wir nur mühselig
voran. Überall Baustellen.![]() |
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Aber wir haben es dann doch geschafft und die Insel
erreicht und schlugen unser Lager am Rand des Dschungels auf. Schnell erkannten wir, dass es hier von gefährlichem Untier nur so wimmelte und wir mussten einen sicheren Zaun um unser Lager ziehen, um uns zu schützen. ![]() |
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Herr Bensch legte dann unsere Marschroute fest. Angestrengt arbeitete er sich durch all die alten Karten und Atlasse, die wir finden konnten. Ob das wohl gut geht? Ob wir jemals unser Ziel erreichen werden? ![]() |
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Wir wanderten also los. Badunga ist gnadenlos. Das Wetter
war sehr unberechenbar. Mal heiß und drückend, uns stand der Schweiß im
Gesicht, dann tropischer Regen und sonnenlose Düsterheit. Es war mühselig
und wir spürten unsere Knochen bei jedem Schritt. Eisern kämpften wir uns weiter voran, durch den dichten Dschungel. Herr Bensch las die Karten sehr genau und führte uns sicher durch den grünen Sumpf, vorbei an Krokodilen, fleischfressendem Federvieh und riesigen schwarzen Geiern, die uns auflauerten und mit gierigen Blicken beäugten. ![]() |
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Sagenumwobene alte Ruinen lagen vor uns. Unsere
einheimischen Gepäckträger erzählten uns geheimnisvolle Geschichten darüber
und machten dabei erfürchtige Gesichter.![]() |
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Die Moskitos waren riesengroß und hatten keine Scheu. Man
musste schon einen Prügel nehmen, um sie zu erschlagen und hätten sie uns
gebissen, wäre das unser Tod gewesen. Aber zum Glück hatten wir noch
Insektenabwehrspray bei uns und konnten uns die Biester vom Halse halten.![]() |
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Und dann, als wir schon mit den Kräften am Ende waren,
die einheimischen Gepäckträger hatten uns schon vor Stunden verlassen und
weigerten sich tiefer in den Dschungel zu gehen, mühsam schleppten wir uns
voran, als wir endlich das Ufer sahen: das kristallene Eismeer lag direkt vor uns! ![]() |
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Die beiden badungianischen Ureinwohner mit ihrem
schwarzen Wolf schienen uns bemerkt zu haben und flüchteten urplötzlich. Dann waren wir ganz alleine und standen am Ufer des kristallenen Eismeers. Wild und unberechenbar war das Wasser. Doch wir machten uns unverzüglich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Schatz. ![]() |
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Die Brandung zerschmetterte an den übermächtigen Felsen.
Das Tosen des Wasser klang in unseren Ohren und der kalte, scharfe Wind
zerzauste unsere Kleider und Haare, als griff er direkt nach unseren Herzen.![]() |
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Dann standen plötzlich Ureinwohner vor uns! Wie aus dem
Nichts! Sie sahen gar nicht so anders aus, als wir, was die Kontaktaufnahme sehr vereinfachte. ![]() |
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Herr Bensch, unser Beauftragter für ausländische Fragen,
beteiligte sich geschickt am rituellen Freunschaftstanz und konnte unsere
Kontakte zu den Ureinwohnern festigen. Diese zogen sich dann alsbald wieder zurück und überliessen uns unserer Suche am kristallenen Eismeer. ![]() |
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Urplötzlich stand jedoch ein wildes Tier hinter uns und
bedrohte uns mit fürchterlichem Schreien! Wir bangten um unser Leben!! Doch es gelang uns, das wilde Tier zu vertreiben und es zog sich wieder in den Dschungel zurück. Das war haarscharf! Diese gierigen Augen hatten uns wirklich in Todesangst versetzt. ![]() |
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Die Suche konnte nun fortgesetzt werden. Und auch Herr Bensch wäre fast in die Tiefen des kristallenen Eismeeres gerissen worden, denn das Wasser war unberechenbar. So schnappten die Wellen immer wieder nach uns und versuchten uns hinaus zu zerren. Aber eisern kämpften wir gegen die Naturgewalten an! ![]() |
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Und dann! Als wir nicht mehr zu hoffen wagten und schon
fast beschlossen, wieder zum Lager zurück zu kehren, da war es da! Miss Maya war die glückliche mit der goldenen Nase!! Sie fand es! Das hölzerne Zepter der Unendlichkeit!! Maya hat es geborgen, brachte es uns entgegen und das Zepter leuchtete für einen Moment, sodass alles ringsum in goldenes Licht getaucht war. ![]() |
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Endlich!
Jetzt konnten wir Feuer machen und unsere Würstchen grillen.... |
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