Der Puhä's-Deal....
  Treffen mit Steffi und ihren 3 Mädels - Nellie, Wendy und Fly, Ende Juni 2008 (http://www.bordergirls.de)
   

 

 

Hai, mein Name ist Fly.
Braiwett Äitschensi Fly, wenn Ihr versteht was ich meine.

Ich bin hart, schnell und arbeite sauber. Und ich bin die beste in meiner Branche.
Was die Menschen an mir finden, ich kann es Euch nicht sagen, aber sie liegen mir
zu Füssen. Naja, egal. Ich komme damit zurecht.
 


Heute morgen saß ich in meinem Sessel in meinem kleinen Hinterhofbüro, das in der
finstersten Ecke von BigCitySchwetz liegt. Es ist schäbig und klein, aber mein Zuhause.

Der Deckenventilator surrte und verteilte die miefige Luft. Es war das einzigste Geräusch im Raum.
Meine Äitschends lagen faul um mich herum und schlummerten und ich kaute gelangweilt auf einem Zahnstocher herum und sah der Fliege zu, die an den milchig weißen Fensterscheiben hinaufkletterte.

Wir könnten mal wieder einen Auftrag gebrauchen...

Da öffnete sich die Tür meines Büros und mein Menschlein kam herein, mit dem Handy in der Hand.
"Fly" rief sie, "wir haben einen Auftrag! Habe gerade eine Nachricht erhalten, dass wir ein paar legale Puhäs verdealen sollen und dabei noch den Rückweg sichern. Sehr gefährliche Sache!"

"Okay??" fragte ich, "wann soll der Deal denn stattfinden?"

"Der Deal läuft in..." sie schaute auf ihr Handy, "in genau 29 Minuten"

Plötzlich war ich hellwach und meine Äitschendsies standen parat Gewehr "Na dann los!"

Wir luden schnell das nötige Material in unser Einsatzfahrzeug und machten uns auf den Weg. Die Puhäs hatten wir sicher in einer geheinem Tasche unter dem Beifahrersitz verwahrt. Sicher ist sicher.

An einem geheimen Treffpunkt, am Rande des Dschungels von Kambottscha trafen wir auf den Rest der Truppe und machten uns sofort zu Fuß weiter auf den Weg.
Der Dschungel war dicht und hoch, wir mussten teilweise unsere Menschlein vorschicken, damit sie und den Weg frei bahnten. Aber wir sind hart im Nehmen und kamen ohne Probleme durch.

Und dann fanden wir den Fluß. Er war breit und reissend, nur eine schmale, verfallene Brücke führte darüber ans andere Ufer. Wir schickten Äitschend Ben-Schi vor, um das Ufer abzuchecken.
 


"Alles klar Leute, wir können mit unserem Auftrag beginnen!"



 

Äitschend Nellie übernahm die erste Wache auf der Brücke.
Die Brücke war so marode, unsere Menschlein hätten wir da nicht rüber schicken können, dann hätten wir auch gleich sprengen können. Aber pssssst, wir sind ja in geheimer Mission, wir müssen äusserst vorsichtig und leise agieren...

Unser Auftrag war, die Brücke zu sichern und die umliegenden Ufer zu verminen, damit der Feind nicht passieren kann. So ein Puhä-Deal muss äusserst exakt und genau vorbereitet werden.


Äitschend Maya begann, das Feld zu markieren und brachte die Markierungsstocken aus.



Danach begann ich, die ersten Sprengbälle auszulegen. Äusserst gefährlich die Teile. Vor Allem die blau-gelben, die sind sehr empfindlich und gehen bei der leisesten Erschütterung schon hoch. Es war absolute Vorsicht geboten!

Manche Stellen konnten wir nur schwimmend erreichen. Aber wir sind ein spitzen Team
und begeben uns auch gemeinsam in allerhöchste Gefahr.

Äitschend Wendy ist unser Auge. Nur so können wir sicher arbeiten. Sie passt auf wie die Hölle!

"OK Leute, wir sind soweit fertig: Tretet den Rückzug an...
Äitschend Maya, vergiss das überschüssige Material nicht!!"

Auch durch das unwegsamste Gelände kämpfen wir uns durch, immer die Gefahr im Nacken.

"Rückzug, alles über die Brücke und dann weiter!!"

Während wir über die Brücke den Rückzug antraten blieb Äitschend Wendy noch vor Ort und verwischte unsere Spuren.
Schön vorne schütteln, dann läuft hinten die Soße ab und neutralisiert die Spur. Perfekt!

"Hee! wartet Leute!!
Hier hat sich ein Sprengball gelöst und treibt in der reissenden Strömung davon!!"


Jetzt war Eile geboten!

Der Sprengball durfte uns nicht entwischen, er hätte unseren Standort verraten und die ganze Mission wäre gescheitert. Die Ätschendsies Nellie und Maya stürzten sich sofort todesmutig in die reissende Flut, kämpften sich nach vorne.... von Weitem hörten wir schon die Stromschnellen wüten. Hoffentlich schaffen sie es!

Äitschend Ben-Schi stand ihnen schützend zur Seite und gab Anweisungen.

Mit letzter Kraft und gegen die reissende Strömung schwimmend schaffte es Äitschend Maya den Markierungsstock
und die Sprengbombe vorsichtig zu fassen und brachte beides sicher an Land.
 

Mühsam erkämpfte sie sich den Weg durch den undurchdringlichen Dschungel das steile, unwegsame Flussufer hinauf
und übergab mir die Sprengbombe,...

...die ich dann selbst zurück an ihren Bestimmungsort brachte.
So etwas mache ich als Braiwett Äitschndsi selbstverständlich selbst.
Das Risiko für meine Mitarbeiter ist mir da doch zu hoch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschafft, alles wieder in bester Ordnung.

"Los geht's Freunde, jetzt endlich Rückzug!"

"Warte Chefin!! Das ist was! Seid ruhig, ich hab was gehört...."

"Ohmeingott, der Feind!!!! Ich stell mich lieber gleich mal tot...."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Nee Leute, alles ok.
War nur ne Häuschenschnecke mit Raucherhusten.
Immer unordentlich diese Viecher, sie können's einfach nicht lassen...

Alles Roger an Over"

"Ach? Nur ne Häuschenschnecke? Hehe... Na denn, nix für ungut... hehe"

 

 

Gemeinsam kämpften wir uns zurück durch den unwirklichen Dschungel vom Kambottscha und ließen den präparierten Fluß weit hinter uns. Wir konnten sicher sein, dass hier niemand ungestraft passieren wird.

"Gute Arbeit, Leute" lobte ich meine Mannschaft. Sie hatten es wirklich verdient.

Wir achteten peinlich darauf, unsere Spuren so gut wie möglich zu verwischen. Das zeichnet eben Teamarbeit aus. Und wir sind ein gutes Team.

"BÄ Fly! Melde gehorsamst, wir haben unseren Übergabeort erreicht!
Der Puhä-Deal kann nun von Statten gehen"

Äitschend Maya hatte Recht. Wir waren angekommen.

Müde, nass und schmutzig stellte ich zu meinem Erstaunen fest, dass der Übergabeort der anfängliche Treffpunkt der Mannschaft war. Ich sah schon am Ende des Weges unsere Einsatzfahrzeuge stehen.

Nun gab ich die letzten Anweisungen an unsere Menschlein, die den Puhä-Deal schnell und sauber über die Bühne brachten. Ware gegen Cash, noch ein paar nette Worte und dann schnell in die Fahrzeuge. Wir verließen den Ort.



Jetzt sitze ich wieder in meinem Sessel im kleinen, schäbigen Büro, die Hinterbeine verschränkt auf der Schreibtischplatte liegend, kaue auf dem Zahnstocher herum und schaue dem Ventilator zu, der sich ächzend an der Decke dreht. Der leichte Windhauch weht mir über mein Nasenfell.

Es war ein großartiger Einsatz. Wir haben es gemeinsam gut gemeistert. So stelle ich mir Teamarbeit vor!

Meine Äitschendsies liegen wieder auf ihren Plätzen und genießen die Ruhe. Jeder für sich, ein glückliches Lächeln auf dem Gesicht.


Und auch ich lächle,
denn ich stelle mir gerade vor, wie Maya zuhause ihren Puha genießt....
......

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......

 

 

Ende....
 

   
 

   

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