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Farmcollie |
Maya
kam im Sommer 2002 zu uns. Gut 4 Monate alt war sie, als wir sie auf
einem Bauernhof im Odenwald, in einem kleinen Maschendrahtverschlag
eingesperrt, fanden. Wir liessen uns vom Bauern das Welplie geben und
Maya - damals noch ohne Namen, ein Überbleibsel eines Wurfes - suchte
sich gerade meinen Mann heraus, der eigentlich mit Hunden so gar nix am
Hut hat. Vollkommen verzaubert, das kleine Wurm angekuschelt auf dem
Arm, hörte ich ihn den Bauern fragen: "was solln die kostn?"So kam Maya zu uns und mischte unser Zuhause gründlich auf. Unsozialisiert, sie kannte rein gar nichts - ausser dem 2 qm-Käfig, in dem sie bisher sass, war sie ein ziemlich harter Brocken, was die Erziehung anging. Skeptisch und zurückhaltend vor allem Neuen, andererseits auch stur und selbstbewusst, liess sie sich nicht die Butter vom Brot nehmen und es kostete mich sehr viel Kraft, Zeit und auch etliche frustrierte Tränen, mich gegen diesen kleinen Dickkopf durchzusetzen. Heute ist Maya mein
Seelentier und für mich einfach nicht mehr wegdenkbar.
Sie ist ein kleines Energiebündel, das Spass und unerschöpfliche Ausdauer beim Arbeiten mit mir hat, sei es Agility, THS, Clickern, Treibball oder Obedience wobei sie mich oft mit ihren eigenen, kreativen Ideen zum Lachen (oder Weinen) bringt. Nur an den Schafen, da hapert es mit unserer Kommunikation, denn Maya will dann nicht hören, sondern arbeiten bis zum Umfallen. Wir haben es leider nicht geschafft, ihren Hütetrieb in lenkbare Bahnen zu bringen. Deshalb haben wir dieses "Hobby", den Schafen zuliebe, wieder aufgegeben.
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©.midget 2008