Auf dieser Seite stelle ich euch unten aufgelistet die wichtigsten Vitamine und Mineralien vor, die bei der Fütterung notwendig sind. Ihr könnt nachlesen, in welchen Nahrungsmitteln diese u.A. zu finden sind und welche Bedeutung sie für den Organismus des Hundes haben. Auf chemische Formeln und komplizierte Namen verzichte ich hier, denn die interessieren uns ja eh nicht...  :o))

Nachfolgende Informationen beruhen auf mein Wissen. Als Quellhilfe zog ich Wikipedia bei, wo ich das eine oder andere nachgelesen habe. Ich übernehme keine Garantie für die Exaktheit u.a. Aussagen. Die Auflistung dient nur als Orientierungshilfe und nicht als Lehrmaterial. Bei Fragen bitte MAIL an mich.

 

Legende: (Zeichenerklärung)
wasserlöslich          fettlöslich          kann vom Hund selbst synthetisiert werden
in diesen Fleischsorten vermehrt enthalten          in diesen Obst-/Gemüsesorten vermehrt enthalten
sonstige Lebensmittel           Hinweis, wichtige Infos

 

 

Übersicht:

Vitamine

Mineralien

Vitamin A

Vitamin B
-Komplex

Vitamin C

Vitamin D

Vitamin E

Vitamin F

Vitamin K

Calzium

Eisen

Kalium

Kieselsäure

Kupfer

Magnesium

Mangan

Nickel

Phosphor

Zink

 

Vitamin A  = Retinol      

Vit.A ist u.A. wichtig für das körperliche Wachstum, beeinflußt schon im Mutterleib das Wachstum der Nevenzellen während der embryonalen Entwicklung. Ausserdem wirkt es auf den Aufbau von Haut und Schleimhäuten. Retinol fördert entscheidend die Bildung neuer Blutkörperchen und erleichtert den Einbau des Eisens, hat Einfluß auf die Umwandlung von Eiweißen (Proteinsynthese) und ist nicht unwesentlich für die Sehkraft der Augen verantwortlich (ist Bestandteil der Sehzellen in der Netzhaut). Desweiteren hat es Einfluß auf die Bildung der Sexualhormone.

Ein Mangel an Vitamin A führt sehr schnell zu einer Verringerung der Sehschärfe, Lichtempfindlichkeit und Nachtblindheit. Weitere äussere Anzeichen sind trockene Haut, rissige Krallen und Haarausfall, Immunschwäche und Wachstumsstörungen (mangelnde Ausbildung des Knochengerüstes) sowie Unfruchtbarkeit.

Bei Überdosierung von Vit.A wird es beim Hund nicht ausgeschieden sondern im Körper abgelagert. Dies zeigt sich meist durch Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Lustlosigkeit sowie Gelenkschmerzen. In der Wachstumsphase kann es auch zu Knochenveränderungen kommen. Später dann auch zu Leberschädigungen.

   Lebertran, Lammleber, Rinderleber, Geflügelleber, Aal

   Möhre, Sauerampfer, Löwenzahn, Rüben, Eisberg- und Feldsalat, Mango, Hagebutte, Aprikose, Vogelbeere, Petersilie

   Käse (vor allem Camembert und Schmelzkäsesorten), Paprikagewürz edelsüss,

Vitamin B - Komplex     

Die B-Vitamine sind eine Gruppe aus verschiedenen Vitaminen, die aber alle einen ähnlichen Einfluß auf den Organismus haben. Man unterscheidet Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (auch Vitamin P genannt = Nikotinsäure), B5 (Pantothensäure), B6 (Pyridoxin), B7 (auch Vitamin H genannt = Biotin), B9 (auch Vitamin M genannt = Folsäure) und B12 (Cobalamin)

 

Vitamin B1 beeinflußt die Verdauung und den Kohlenhydratstoffwechsel.

Ein Mangel wirkt sich auf Gehirn- und Nervenzellen aus, Muskelschwäche und Nervenleiden.

    Schweinefleisch, Rindfleisch, Katenrauchwurst , Bratwurst
    Sonnenblumenkerne, Champignons, Ananas, Pflaume
    Weizen, Kleie, Eigelb, Molke und Buttermilch

        Hitzeempfindlich! Wird durch Kochen zerstört. 

Vitamin B2 beeinflußt den Stoffwechsel, Kohlehydrat- und Fettumwandlung.

Ein Mangel kommt bei normaler Ernährung selten vor. Äussert sich in rissigen Krallen, stumpfen Haaren und Haarausfall und Lichtüberempfindlichkeit.

     Lamm- und Schafsleber, Damwild, Kabeljau, Fischrogen
     Rotalge, Spirulina, Dill, Beorretsch, Brunnenkresse, Sanddorn, Erdbeere, Pfirsich
     Milchprodukte wie Molke, Buttermilch, Joghurt, Kefir, Käse. Eier 

         Lichtempfindlich! Aber hitzestabil, wird beim Kochen nicht zerstört.

Vitamin B3 (Vitamin P) beeinflußt Magen und Darm, hilft bei der Verdauung, unterstützt den Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel. Ebenso wichtig für eine gesunde Haut.

Ein Mangel äussert sich in vermehrtem Speichelfluß, Hautausschlägen, Konzentrations- und Denkstörungen (Vergessen) und kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.
Eine Überdosierung würde eine tägliche hohe Dosierung voraussetzen und zeigt sich an Gefäßerweiterungen, Hypotonie, Schwindel (Gangstörungen, Schwanken) und Blut im Urin (durch erhöhten Harnsäuregehalt)

     Rehfleisch - auch Innereien, Sardellen, Schaf
   Sonnenblumenkerne, Steinpilz, Hollunderbeere, Erdbeere, Pfirsich
   Hefe, Weizen, Kleie, Wurzelpetersilie, Hartkäsesorten         

Vitamin B5 beeinflußt den Stoffwechsel sowie die Umwandlung von Kohlehydraten und Fetten in Zucker und Energie. Desweiteren ist es bei der Bildung von Antikörpern im Blut beteiligt.

Ein Mangel ist unwahrscheinlich. Möglich wären Immunschwäche und vermehrte Krankheitsanfälligkeit, Unterzucker und frühes Altern (z.B. Grauwerden der Haare)
Eine Überdosierung ist ebenfalls sehr unwahrscheinlich. Hier müsste man täglich große Mengen geben. Dies würde sich durch Störungen des Magen- Darmtraktes zeigen.

    Lamm, Damwild, Kalbfleisch, Maifisch
   Pilze, Mungobohnen, Feige, Granatapfel, Erdbeere, Wassermelone 
   Molkepulver, Nüsse , Reis, Bierhefe, alle Milchprodukte

Vitamin B6 beeinflußt als sogen. Coenzym den Aminosäurestoffwechsel, was wichtig ist für die Umwandlung von Eiweißen und Fetten.

Ein Mangel oder Überdosierung ist unwahrscheinlich, da das Vitamin B6 in fast allen Nahrungsmitteln in geringen Dosen enthalten ist. Eine Überdosierung würde große Mengen täglich voraussetzen.

in fast allen Lebensmitteln in geringen Mengen enthalten.

Vitamin B7 (Vitamin H) auch Coenzym R oder Biotin,  welches Einfluß auf biochemische Reaktionen im Organismus hat.

Ein Mangel an Biotin äussert sich in Hautstörungen, Haarausfall, spröde und rissige Krallen, Blutarmut, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Muskelschmerzen und erhöhte Cholesterinwerte.
Biotinüberversorgung hingegen zeigt verzögerte oder verringerte Insulinausschüttung, erhöhter Bedarf an Vitamin C und an Vitamin B6 sowie erhöhte Blutzuckerwerte.

   Lamm-, Damwild-, Kalb- und Rinderleber, Kabeljau, Hering, Fischrogen
   Feige, Erdbeere, Preiselbeere, Pilze, Spinat, Rettich
   Lebertran, Eigelb, Milchprodukte

Vitamin B9 auch Folsäure, beeinflußt die biochemischen Reaktionen im Organismus und hat einen wesentlichen Einfluß auf das Wachstum sowie die embryonale Entwicklung.

Ein Mangel oder Überdosierung beim adulten Tier ist unwahrscheinlich. In der Trächtigkeit kann ein Mangel Früh- oder Fehlgeburten auslösen sowie die Entwicklung des Embryos stören. Geringe Mengen von Folsäure sind in fast allen Lebensmitteln vorhanden.

   alle Fleischsorten und Fisch, vorallem Leber
   grünes Blattgemüse und Salate, Spinat, Sojaohnen, Brunnenkresse
   Hefe, Weizenkeime, Vollkornprokukte

Licht- Sauerstoff- und Hitzeempfindlich!! Schnell wasserlöslich. Lebensmittel sollten daher nicht zulange gelagert oder gewässert werden, da sich das Vit.B9 sonst zerstört. Möglichst frisch verfüttern!

Vitamin B12 beeinflußt die Zellteilung, Blutbildung und die Funktion des Nervensystemes.

Ein Mangel ist unwahrscheinlich. Möglich wären Anämie, Reizbarkeit, Störungen des Nervensystemes.

   Lammleber, Rinderinnereien, Schafniere, Kalbsleber, in geringeren Mengen in allen Fleischsorten.
   in Obst- und Gemüse nicht enthalten!
   Hefe, Käse, geringe Mengen in Milchprodukten, Hafer, Vollkornreis, Weizenkleie

   Vitamin B12 enthält Spuren des Minerals Kobalt und benötigt Kalzium, um durch die Magensäure aufgenommen werden zu können. Lichtempfindlich!!

Vitamin C = Ascorbinsäure         

Im Gegensatz zu uns Menschen kann der Hund das Vitamin C in geringen Mengen in der Leber selbst herstellen (synthetisieren) und ist so auf eine tägliche Gabe von aussen gar nicht angewiesen.

Vitamin C hat viele wichtige Eigenschaften. So beeinflußt es den wasserlöslichen Antioxidansfaktor im Körper, es schützt Folsäure und Vitamin E vor Oxidationsprozessen (unerwünschte Reaktionen von wichtigen Stoffen mit Sauerstoff - "rosten"), formt Kupfer um,  wobei es als Bestandteil von vielen Enzymsystemen gebraucht wird und nötig ist für den Cholesterinabbau. Genauso wichtig ist es für die schnelle Wundheilung und das Immunsystem, hilft bei Entzündungen und bei Abbau von Streß.

Ein Mangel läßt schlechtes Bindegewebe entstehen, beeinflußt die Festigkeit von Gelenken, Sehnen, Muskeln und Knochen. Ein anhaltender Mangel nennt man Skorbut.
Eine Überdosierung über längeren Zeitraum erzeugt Durchfall und die vermehrte Ausscheidung des Vitamin Cs unverbraucht.
Der Organismus schleust das Vitamin nur noch durch und verlernt seine Depots zu füllen (Passage). Deshalb ist  eine täglichen Gabe an Vitamin C beim Hund nicht sinnvoll!

   Lamm, Gans, Kabeljau, Lachs
   Hagebutte, Acerola, Sanddornbeere, Petersilie, Sellerie, Paprika, Brunnenkresse, wilde Erdbeere
   Quark, Sutenmilch, Schmelzkäse,

Vitamin D = Calciol       

Vit.D wird vorwiegend vom Organismus selbst über Sonneneinstrahlung auf die Haut hergestellt. In Nahrungsmitteln ist es nur in geringen Mengen vorhanden.
Vit.D wird in einer Art Vorstufe erst einmal in der Haut, Leber und den Muskeln abgelagert und dann über einen Prozess durch Leber und Nieren aktivert. Vitamin D ist notwendig für die Aufnahme von Calcium und Phosphor und damit für ein stabiles und belastbares Skelett und gesunde Zähne.

Ein Mangel kann zu Rachitis bei Welpen und Osteoporose bei erwachsenen Hunden führen, jedoch nur dann, wenn der Hund zu wenig Sonne abbekommt. Bei täglicher Bewegung im Freien ist das unwahrscheinlich.

Eine Überdosierung an Vitamin D bringt zuviel Kalzium im Blut (Hypercalzaemie) und verursacht dauerhafte Ablagerungen von Mineralstoffen in Herz, Lunge und Nieren sowie Wachstumsverzögerungen bei Welpen und Junghunden und gestörte Gebissentwicklung, ebenso können während der Entwicklung  schwere Organstörungen entstehen.

    Hering, Aal, Sardinen, Thunfisch, Kalbsleber. Lebertran, alle Fettfischarten
    Steinpilze in geringen Mengen, sonst in keinen Gemüse- oder Obstarten.
   Butter, Ei

Vitamin E = Tocopherol      

Unter Vitamin E sind eine ganze Gruppe von Vitaminen zusammengefasst, die alle die gleiche Funktion haben. Der Begriff Tocopherol wurde abgeleitet aus dem griechischen Wort für Geburt.
Die Vit.E-Gruppe findet ihre Zuständigkeit in der lipidlöslichen Antioxidanz, das heißt es schützt ungesättigte Fettsäuren vor der Zerstörung. Beim Hund hat es darüberhinaus noch Einfluß auf die Keimdrüsen (sexualbildende Hormone) und wird daher oft als Antisterilitätsvitamin bezeichnet.

Ein Mangel kann zu Unfruchtbarkeit führen sowie unspezifische Symptome wie trockene, faltige Haut, Müdigkeit, verminderte Wundheilung verursachen.

   Pute, Hirn vom Kalb oder Lamm, Rind, Ziege, Huhn
   Kresse, Nüsse, Borretsch, Hollunderbeere, Zwetschge, Pflaume 
   Milch, Eier, Käse, Weizenkeimöl, Sonnenblumenöl,

        kann durch längeres Einfrieren seine Wirksamkeit verlieren.

Vitamin F = Omega 3 Fettsäure         

Vitamin F ist der veraltete Begriff für eine spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fettsäuren. Sie gehören zu den essentiellen Fettsäuren, sind also lebensnotwendig und können vom Körper nicht selber hergestellt werden.
Sie beeinflußen das Nervensystem und die Sehfähigkeit und sind Bestandteil der Zellwände.

Bei Mangel kommt es zu einem trockenen, glanzlosen Haarkleid, feine Schüppchen bilden sich, es entsteht verdickte, teilweise haarlose Haut. Später dann Jucken und Bakterien können sich ansiedeln, da der natürliche Schutz der Haut gegen Erreger verloren geht. Weitherhin Störung der Herzfunktion, Unruhe, hoher Blutdruck und Störungen der Sexualhormone.

Omega 3 Fettsäuren finden sich in allen ungesättigten und kaltgespressten Ölen, vor allem in Leinamen-, Hanf-, Walnuss-, Raps- und Sojaöl. An Fisch  sind reichhaltig Lachs, Sardelle, Sardine, Makrele, Thunfisch und Hering.

Während andere Fettsäureketten wie Omega 6 oder 9 im Körper selbst synthetisiert werden können muss Omega 3 über die Nahrung aufgenommen werden und ist deshalb sehr wichtig im Ernährungsplan des Hundes.

Vitamin K = (Koagulation)      

Vitamin K spaltet sich auf in Vitamin K1 = Phyllochinon, Vitamin K2 = Menachinon und Vitamin K3 = Menadion.
K1 wird über die Nahrung aufgenommen und im Darm zu K2 umgewandelt. K3 ist ein künstliches Vitamin, das in der Natur nicht vorkommt und erhebliche Nebenwirkungen haben kann.

Den größten Einfluß hat dieses Vitamin auf die Wundheilung und Blutgerinnung sowie auf den Zellstoffwechsel.

Eine informative Seite hierzu findet man http://www.vitamin-k1.de (Danke an Herrn Schulz für die Freigabe des Links)

Ein Mangel an Vitamin K ist nicht wahrscheinlich.

   Fischleber, Zander, Wels, Weißlachs, Herz vom Huhn, Rind, Lamm, Kalb, Ente
   Sauerkraut, Sauerampfer, Petersilie, Spirulina, Erdbeere, Johannisbeere
   Quark, Weizen, Kleie, Reis, Knäckebrot

 

Calzium

beeinflußt das Wachstum, den Knochenbau, Zähne und Haare.

Ein Mangel beeinflußt vor allem die Knochendichte (Osteoporose), baut den Kiefer ab und läßt den Hund Zähne verlieren. Desweiteren können Störungen der Muskelfunktionen auftreten (Zucken, Zittern)
Eine Überversorgung mit Calzium führt zu Nierenschäden und Kristallen in den ableitenden Harnwegen. Der Urin wird milchig trüb. Desweiteren Schädigung des Herzmuskels.
Bei großwüchsigen Hunderassen kann es zu einem schlecht ausgebildeten Knochensystem kommen, durch zu schnelles Wachstum.

   vor allem Kalb und Schaf, ferner auch Rind
   Nüsse, Sonnenblumenkerne, Sojabohnen, Brennesseln, Brunnenkresse, Mohn, Brokkoli, Fenchel, rote Rüben
   Käse und Milchprodukte, Vollkornbrot

 

Eisen

ist für den Sauerstofftransport im Blut sowie die Speicherung des Sauerstoffes verantwortlich.

Ein Mangel an Eisen läßt auch den Hund an einer Anämie erkranken und die Zellen werden mit Sauerstoff unterversorgt.
Bei Überversorgung kann das Eisen nicht mehr ans Hämoglobin gebunden werden und lagert sich in der Leber ab, was zu Vergiftungen führt.

   Schafmilz, Rinderblut, Entenleber, aber auch alle anderen Lebersorten, vor allem Wildfleisch
   Thymian und Majoran, Sauerampfer, Portulak, Spirulina, Johannisbeere, Maulbeere, Vogelbeere, Himbeere
   Molkeprodukte, in Milch weniger, dunkle Brote, Früchte- und Kräutertee.

 

Kalium

Kalium beeinflußt die Funktion der Zellen (Regulierung des Membranpotentials) und bildet zusammen mit anderen Mineralien wichtige Salze.

Ein Mangel zeigt sich in Appetitlosigkeit, Müdigkeit und vermehrtem Durst
Eine Überversorgung zeigt gleiche Symptome wie beim Calzium (s.oben) Längere Überdosierung führt zur Lähmung der Herzmuskulatur und dadurch zum Tod.

   Fischfilet. In allen Fleischsorten, jedoch gering
   Bananen, Spinat, Pilze, Sellerie, Kartoffeln, Tomaten
   Weizenkleie, Roggenmehl, Buchweizen, Milchprodukte

 

Kieselsäure (Silizium)

beeinflußt die Bildung von Haut, Haaren, Krallen und Bindegewebe.

Ein Mangel zeigt sich in brüchigen Krallen und stumpfem Fell.

   Hafer, Gerste, Hirse, Weizen, Kartoffeln, ferner ballaststoffreiches Gemüse und Obst sowie Bambussprossen.
 

 

Kupfer

wirkt zusammen mit Eisen auf den Sauerstoffgehalt im Blut, Kupfer ist ein Antioxidans und für die Bildung von Kollagen notwendig. Ebenso wirkt es an der Pigmentbildung und Ausbildung des Grundgerüstes der Knochen mit.

Ein Mangel zeigt sich durch Veränderungen am Skelett (Störungen der Knochenentwicklung, X- oder O-Beinigkeit vor allem im Wachstum), weiterhin Veränderungen an Haut, Haaren, sowie Blutarmut (Anämie).
Eine Überversorgung ist in der Regel unwahrscheinlich, da Überschüsse über Leber und Gallenflüssigkeit ausgeschieden werden. Jedoch gibt es Rassen, die das nicht können, u.A. Cocker Spaniel, Bedlington- und West Highland Terrier, DSH sowie Samojeden. Diese lagern Kupfer dann in der Leber ab, was zu Leberschäden und Vergiftungen führt.

   Leber, Schalentiere, Austern, Nieren
   Nüsse, Obst, Hülsenfrüchte, Portulak
   Vollkornproduktem geringe Mengen auch in Milchprodukten

 

Magnesium

wirkt auf den Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweiß- sowie Knochenstoffwechsel. Magnesium kommt im gesamten Organismus vor, sowohl im Weichgewebe wie auch im Skelett.

Ein Mangel kommt selten vor, da Magnesium in vielen Lebensmitteln enthalten ist. Es können Krampfanfälle, Verdickungen der Röhrenknochen oder Verlust der Knochenmasse sowie Weichteilverkalkungen auftreten.
Eine Überversorgung löst Durchfälle aus und stört die Calzium- und Phosphoraufnahme.

in fast allen Lebensmitteln enthalten. Vermehrt in Naturreis, Sojabohnen, Nüssen und Bierhefe. Taubenfleisch und Schnecken haben ebenfalls einen hohen Anteil an Magnesium.

 

Mangan

beeinflußt vorallem die Gehirnfunktion sowie die Insulinausschüttung der Bauchspeicheldrüse  und steigert die Verwertbarkeit des Vitamins B1.

Ein Mangel oder Überversorgung tritt selten auf. Durch Mangel könnte zu verdickten Gelenken, Steifigkeit und  Bewegungsunlust führen.

   Leber, vor allem vom Schaf.  In sonstigen Fleischsorten weniger
   Getreideprodukte, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Wurzelgemüse und Nüsse, Heidelbeere
   schwarzer Tee, Pfefferminz-, Kräuter- und Früchtetees.

 

Nickel

wird nur in ganz geringen Mengen benötigt. Es beeinflußt die Eisenaufnahme im Blut.

Ein Mangel ist nicht wahrscheinlich.
Eine Überdosierung führt zu Vergiftungen, Übelkeit und Kopfschmerzen. Hautkontakt mit Nickel kann zu allergischen Reaktionen führen.

kommt in fast allen Lebensmitteln vor.

 

Phosphor

beeinflußt den Transport der Fette, sowie die Bildung von Organfetten in Form von Phosphatiden. Ausserdem ist es beim Aufbau der Knochenstruktur und die Knochenmineralisierung beteiligt.

Ein Mangel kommt selten vor, da der Organismus bei Unterversorgung Phosphor aus den Knochenreserven mobilisieren kann. Sollten die Reserven jedoch verbraucht sein, treten schwere Skeletterkrankungen auf sowie Lahmheit und Lockerung der Zähne, Zahnausfall, Verbiegungen des Skeletts und die Neigung zu Knochenbrüchen.
Bei Überversorgung entstehen Nierenschäden und Harnsteinbildung.

   Fleisch, Fisch
   Sojaprodukte, Nüsse, Kürbiskerne
   Hefe, Vollkornprodukte, Käse,

 

Zink

beeinflußt vorallem die Bildung der Hautzellen sowie den Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel.Konzentriert findet sich Zink in der Aderhaut des Auges, weiterhin im Haar, Haut, sowie Leber und Skelett.
Bei Rüden konzentriert sich Zink ebenfalls in der Prostataflüssigkeit und wirkt auf den Reifeprozess der Samenzellen.
Langhaarige Hunderassen haben während des Fellwechsels einen erhöhten Bedarf an Zink.

Ein Mangel ist unwahrseinlich, da Zink in vielen Nahrungsmitteln enthalten ist. Auswirkungen zeigen sich durch Erbrechen und  Gewichtsverlust, dünnes, schuppiges Haarkleid, Haarverlust und Pigmentaufhellungen. Verzögerte Wundheilung und Mattigkeit.
Eine Überdosierung hemmt die Aufnahme von  Kupfer und Calzium.

   alle Innereien, Austern, Schaf. Alles andere Fleisch in geringeren Mengen
   Pilze, Nüsse, Borretsch, Zitronenmelisse, Kerbel, Kürbiskerne
   Eier, Vollkornprodukte, Bierhefe, Roggen, Bucheckern, Weizen